Depot 200-Tage-Linien Strategie Long

Stand 18.09.2020

Das Depot stellt keine Kaufempfehlung dar, sondern dient nur der Veranschaulichung der Strategie.

Am 26.11.2014 erfolgte das erste Kaufsignal.
Am 20.08.2015 unterschritt der DAX die 200-Tage-Linie um mehr als 3% und löste ein Verkaufsignal aus. Die DAX-Zertifikate wurden am 21.08.2015 zum Eröffnungskurs verkauft.


Am Montag, den 15.08.2016 wurden mit dem zur Verfügung stehenden Bargeld DAX-ETFs mit der WPKN DBX1DA erworben.

Kaufsignal
Am 03.06.2020 ist der DAX um mehr als 3% über die 200-Tage-Linie gestiegen. Am Montag, den 08.06.2020 wurden DAX-ETFs gekauft.
Die 200-Tage-Linie befindet sich aktuell 7,54% oberhalb des DAX-Index‘.

Name WPKN Kaufdatum Anzahl Kaufkurs Kaufpreis aktueller Kurs Depotwert Wochen-entwickl. Gesamt-perform.
DAX ETF DBX1DA 08.06.20 173 122,06 € 21.146,50 € 126,46 € 21.877,58 €
Depotwert: 21.877,58 €
Cash: 52,88 €
Gesamtwert: 21.930,46 €
Wertentwicklung -0,39% seit Vorwoche -5,82% seit Jahresbeginn 9,65% seit Start
DAX 02.01.14 9598,25 13116,25 -0,66% 36,65%
MSCI-World Index 02.01.14 1645,22 2383,53 0,66% 44,88%

Start des virtuellen Depots am 02.01.2014 mit 20.000 €.

7 Kommentare

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    • Michael Würfel on 20/11/2015 at 15:06
    • Antworten

    Wie oft aktualisieren Sie Ihre Depots. Heute ist der 20.11. Der letzte Stand ist vom 13.11…

    1. Die Depots werden einmal wöchentlich aktualisiert.
      Dabei werden die XETRA-Schlusskurse vom Freitag Abend verwendet. Soweit möglich veröffentliche ich die Daten noch freitags, es kann aber auch Samstag Vormittag werden.

  1. Verkaufssignal!

    Wer hätte dies gerade zwei Wochen zuvor für möglich gehalten?

    Aktuell – klick – sind nur noch 8 von 30 DAX – Werten über der 200-Tage-Linie.

    Ich bin gespannt, wann der Wiederanstieg angezeigt wird, auf welchem Kursniveau dieser stattfinden wird und was sich bis dahin nicht alles in der Wirtschafts- und Börsenwelt ereignet hat!

    Vielen Dank für die lehrreiche und übersichtliche Darstellung von Mathias Meier!

  2. Ich benutze die Kursentwicklung von Pflichtwandelanleihen systemrelevanter Großbanken (sog. „Coco-Bonds“) als zusätzliches Entscheidungskriterium zu den Signalen der 200-Tage-Linien-Strategie mit 3% Toleranzschwelle.

    Sinkenden Anleihenkurse bzw. ein Verlassen der 200-Tage-Linie des Anleihenkurses bedeuten Streß im Finanzsystem.

    Umgekehrt stellen steigende Anleihenkurse und ein Schnitt des ansteigenden Kurses mit der 200-Tage-Linie ein positives Signal dar.

    Siehe für die jüngere Vergangenheit:

    https://www.boerse.de/anleihen/Deutsche-Bank-AG/DE000DB7XHP3

    https://www.boerse.de/historische-kurse/Banco-Santander-SA/XS1043535092

    Wegen den seit Februar 2018 sinkenden Kursen dieser riskanten Bankanleihen habe ich das Kaufsignal der 200-Tage-Linien Strategie für den DAX-Index am 17. Mai 2018 nicht beachtet und vorläufig recht behalten.

    1. Natürlich ist die 200-Tage-Linien Strategie mit der 3% Toleranzschwäche als Signalgeber hat in der Vergangenheit häufig besser als eine reine Buy-and-Hold Strategie abgeschnitten.
      Unbestritten lässt sich die Strategie noch im Zusammenspiel mit anderen Signalgebern verbessern, wie Sie anschaulich gezeigt haben.

      1. Zur Minimierung von Fehlsignalen kann man auch andere Aktienindizes eines Landes bzw. Kontinents (hier Europa) als Vergleichsmaßstab zu Rate ziehen.

        Da sich Eurostoxx 50, SMI, IBEX 35 seit Februar 2018 und inzwischen auch der ATX und – wieder – der MDAX (nicht jedoch der TECDAX – Index) außerhalb der 200-Tage-Linie befinden, habe ich wegen der allgemeinen Verschlechterung der Lage an den europäischen Börsen zu einem unglücklichen Zeitpunkt („sell in may“) das verlustreiche Investitionssignal im Mai nicht beachtet.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Sell-in-May

        Inzwischen ist auch der Dow-Jones-Index unterhalb der 200-Tage-Linie (aber noch nicht bis 3%) im Gegensatz zu S&P 500 und Nasdaq – Index:

        https://www.boerse.de/historische-kurse/Dow-Jones/US2605661048

        Die seit 2009 laufende große Hausse läßt sich damit in bisher drei Wachstumsphasen zusammenfassen:

        03/2009 – 05/2011: Finanz- und Wirtschaftskrise bis Eurokrise
        10/2011 – 03/2015: Eurorettung bis Rohstoffbaisse
        07/2016 – 01/2018: Brexit bis Zinswende

        Es wird sich zeigen, ob es zukünftig zu einem weiteren Wachstumsschub kommt oder die von den USA eingeleitete Zinswende mittelfristig eine Baisse (mit dann noch glücklicheren Investitionsgelegenheiten in ferner Zukunft) auslösen wird.

        Bedenklich sind die Immobilienpreisblasen in allen wirtschaftsstarken Ländern Europas mit entsprechenden Risiken für das jeweilige Bankensystem, da es in sicheren US-Treasuries inzwischen wieder die Mietrenditen von großstädtischen schweizer und deutschen Zinshäusern zu verdienen gibt bei absehbarem weiteren Anstieg:

        https://www.bloomberg.com/markets/rates-bonds/government-bonds/us

        1. Interessanter Ansatz.
          Danke für die Informationen.

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