Wer sich mit Aktien befasst, stößt immer wieder auf den Begriff des “gleitenden Durchschnitts” (moving average). Der gleitende Durchschnitt ist der wohl am häufigsten verwendete Indikator der Charttechnik. Was sich dahinter verbirgt und welche Arten es gibt, wollen wir in diesem Artikel behandeln. Wolfgang hat beschlossen den ehrenwerten Beruf des Korbmachers auszuüben. Zu Beginn produziert …
Kategorie: Blog
Apr. 24
ETF-Sparplan-Strategie
Alle zuvor vorgestellten Strategien haben eine Gemeinsamkeit: Sie benötigen ein Startkapital im 5-stelligen Bereich, um die Strategien sinnvoll umzusetzen (d.h. ohne dass die Gebühren Ihre Rendite auffressen). Ein großer Vorteil der ETF-Sparplan-Strategie ist die Tatsache, dass sich die Strategie ohne Startkapital umsetzen läßt. Ein Sparplan läßt sich bereits ab 25 bis 50 € monatlicher Sparrate …
Apr. 15
“Sell in Summer”-Strategie
Betrachtet man die durchschnittliche, monatliche Performance des DAX seit der Einführung im Jahre 1988, so fällt auf, dass in allen Monaten außer August und September eine positive Entwicklung zu verzeichnen war. Diese Erkenntnisse werden in der “Sell in Summer”-Strategie eingebunden: am letzten Handelstag im Juli wird ein Index (in unserem Fall der DAX) verkauft und …
Apr. 05
Schwergewichtsstrategie
Erfolg durch schiere Größe? Die Schwergewichtsstrategie setzt auf die Aktien mit der höchsten Marktkapitalisierung (= Aktienkurs * Anzahl der Aktien). Hintergrund der Strategie ist die Vermutung, dass sehr große Firmen mit ihren Markennamen und Alleinstellungsmerkmalen auch profitabel arbeiten. Einer Überprüfung kann dieser Ansatz jedoch nicht standhalten. In den Jahren 2007 bis 2013 schnitt der DAX …
März 18
Modifizierte Trendfolgestrategie (Teil 1)
Bei der zuvor vorgestellten mechanischen Trendfolgestrategie werden die 5 Aktien, die im Vorjahr prozentual am stärksten angestiegen sind, gekauft und ein Jahr gehalten. Auf einen Trendwechsel bzw. auf einen Bärenmarkt wird unter Umständen sehr spät (im ungünstigsten Fall erst knapp 12 Monate später) reagiert. Dies kann bei entsprechenden Phasen zu einer sehr schlechten Performance der …
Feb. 28
Kombinationsstrategie
Die Kombinationsstrategie ist die Verknüpfung aus Trendfolge- und Umkehr-strategie. Das Konzept zielt darauf ab, die Vorteile beider Systeme zu verbinden bei gleichzeitiger Verringerung des Risikos. Es werden jeweils die 3 Aktien des DAX erworben, die in den letzten 12 Monaten die höchste und die niedrigste Performance entwickelten. Bitte verwechseln Sie diese nicht mit der …
Feb. 28
Umkehrstrategie
Die Umkehrstrategie (auch antizyklische Strategie genannt) ist der gegensätzliche Ansatz zur mechanischen Trendfolge-strategie. Hier werden die 5 Aktien des DAX gekauft, die in den vergangenen 12 Monaten die schlechteste Performance aufwiesen. Hintergrund ist die Vermutung, dass die Aktienkurse aufgrund wirtschaftlicher Probleme des Unternehmens auf Talfahrt gingen und starke Firmen in der Lage sind, die Schwierigkeiten …
Feb. 28
Trendfolgestrategie
Die Trendfolgestrategie ist der technischen Analyse zuzuordnen und wird überwiegend beim Daytrading und kurzfristigem Anlagehorizont verwendet. Die Strategie läßt sich aber auch längerfristig einsetzen. Diesen längerfristigen Ansatz wollen wir in diesem Artikel vorstellen. Dazu werden die 5 Aktien des DAX zu gleichen Geldanteilen gekauft, die in den letzten 12 Monaten den höchsten Kursanstieg verzeichneten. Nach …
Feb. 23
Relative-Stärke-Strategie
Die Relative-Stärke-Strategie wird auch als Momentum-Strategie bezeichnet. Der englische Begriff “momentum” bedeutet im Deutschen Impuls (Schwungkraft). Der Impuls ist definiert als das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit. Analog bezeichnet das Momentum in der Charttechnik die Messung der Stärke einer Kursbewegung. Bereits 1967 stellte Robert Levy in einer Studie fest, dass Aktien, die sich über einen …
Feb. 16
Dividendenstrategie “Low-2” und “Low-1”
Die “Low-2”-Strategie, auch als “Unemotional Value Two” bekannt, entspricht dem Prinzip nach der “Unemotional Value Four”-Strategie, mit dem Unterschied, dass statt 4 Aktien nur 2 Aktien in das Depot aufgenommen werden. Dabei wählte Robert Sheard immer den Wert mit dem zweitniedrigsten Kurs. Dazu kommt der Wert mit dem niedrigsten Kurs, falls dieser nicht die höchste …